Ein gemeinsamer Bericht von McKinsey und Artemis zeigt, dass nur 1 % des jährlichen Transaktionsvolumens von Stablecoins in Höhe von 35 Billionen US-Dollar auf echte Zahlungen entfallen. Der Bericht hebt hervor, dass 390 Milliarden US-Dollar dieses Volumens echte Zahlungsaktivitäten sind, wobei 58 % davon auf Geschäftstransaktionen zwischen Unternehmen (B2B) entfallen, die im Jahresvergleich um 733 % gestiegen sind. Die Nutzung von Stablecoins durch Verbraucher bleibt minimal, wobei der Großteil der Transaktionen interne Überweisungen und Handelsaktivitäten sind. Die Analyse unterstreicht die Dominanz von B2B-Transaktionen im Stablecoin-Markt, die 226 Milliarden US-Dollar an realen Zahlungen ausmachen. Dieses Wachstum wird hauptsächlich durch Zahlungen in der Lieferkette und grenzüberschreitende Abrechnungen mit Lieferanten angetrieben. Trotz des raschen Anstiegs der B2B-Nutzung stellen Stablecoin-Zahlungen immer noch einen kleinen Bruchteil des globalen Finanzsystems dar, wobei B2B-Flüsse nur 0,01 % des globalen B2B-Zahlungsmarktes von 160 Billionen US-Dollar ausmachen. Der Bericht legt nahe, dass strukturelle Faktoren die institutionelle Nutzung gegenüber der Verbraucherakzeptanz begünstigen, wobei Stablecoins als programmierbare Abwicklungsschicht für Unternehmen dienen.