Die Monetary Authority of Singapore plant, den Payment Services Act 2019 zu ändern, um einen Regulierungsrahmen für Stablecoins einzuführen, der die grenzüberschreitende Anerkennung, Beschränkungen bei Zinszahlungen und Schutzvorkehrungen für die Finanzstabilität umfasst. Die Vorschriften würden für im Inland emittierte Single-Currency-Stablecoins gelten, die an den Singapur-Dollar oder Währungen der G10 gekoppelt sind, und nur lizenzierte Emittenten dürften Token als von der MAS regulierte Stablecoins vermarkten.
Die MAS schlug außerdem vor, gemeinsam ausgegebene Stablecoins, die in Singapur registriert sind, unter den Regulierungsrahmen fallen zu lassen, sofern die Risiken angemessen begrenzt werden. Zudem prüft sie eine Anerkennung für eine begrenzte Zahl im Ausland emittierter Stablecoins, die einer vergleichbaren ausländischen Regulierung unterliegen, insbesondere für grenzüberschreitende Großhandelsanwendungsfälle.
Der Vorschlag würde Zinszahlungen auf von der MAS regulierte Stablecoins verbieten und den Emittenten zusätzliche Anforderungen auferlegen, darunter Stresstests, Sanierungsplanung und Maßnahmen für eine geordnete Abwicklung. Die Konsultationsfrist läuft bis zum 16. Oktober.
MAS schlägt Stablecoin-Regeln zur grenzüberschreitenden Anerkennung und zum Zinsverbot vor
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