Mehrere führende US-Banken, darunter JPMorgan Chase, Bank of America, Citi, Wells Fargo und HSBC, haben die Schaffung eines blockchainbasierten Netzwerks zur Verbindung tokenisierter Bankeinlagen angekündigt. Diese Initiative, die von The Clearing House betrieben wird, zielt darauf ab, den wachsenden Einfluss von Dollar-Stablecoins wie USDT und USDC im Zahlungs- und Clearingbereich zu adressieren. Das Netzwerk soll im nächsten Jahr gestartet werden und konzentriert sich darauf, die Interkonnektivität zwischen den internen Blockchain-Systemen der Banken zu verbessern, insbesondere für Großhandelszahlungen und Liquiditätsmanagement.
Dieser Schritt erfolgt, da das Transaktionsvolumen von Stablecoins im Jahr 2025 etwa 33 Billionen US-Dollar erreichte, wobei Prognosen von Bloomberg Intelligence darauf hindeuten, dass die damit verbundenen Zahlungsströme bis 2030 50 Billionen US-Dollar übersteigen könnten. Der Bankensektor betrachtet diesen Trend als eine bedeutende wettbewerbliche Herausforderung für traditionelle Einlagen- und Zahlungsdienste.
Große US-Banken gründen Blockchain-Netzwerk zur Eindämmung des Wachstums von Stablecoins
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