Der Krypto-Anwalt Jin Jianzhi hat die rechtlichen Komplexitäten im Zusammenhang mit blockchain-basierten Prognosemärkten hervorgehoben. Im Gegensatz zum traditionellen Glücksspiel aggregieren diese Märkte Informationen, die Geschick erfordern, und bieten einen gesellschaftlichen Mehrwert. In den Vereinigten Staaten werden sie als Derivate behandelt und benötigen eine Lizenz der CFTC. In China hingegen werden sie als Glücksspiel eingestuft, was Betreiber dem Vorwurf des "Betreibens eines Casinos" aussetzt. In China können Personen, die an diesen Märkten beteiligt sind, wie gebührenpflichtige Meinungsführer (KOLs) und Unterstützungsanbieter, rechtliche Haftungen tragen. Während gewöhnliche Nutzer in der Regel strafrechtliche Verfolgung vermeiden, könnten sie bei hohen Einsätzen mit administrativen Strafen rechnen. Sensible Themen erhöhen die rechtlichen Risiken zusätzlich, und trotz weniger Fälle gelten bestehende Präzedenzfälle. Konforme Prognosemärkte werden kurzfristig außerhalb der USA wahrscheinlich nicht entstehen.