In Strafverfahren, die Kryptowährungen betreffen, führt die Behauptung der "Unkenntnis" nicht automatisch zur Haftungsbefreiung. Rechtliche Bewertungen konzentrieren sich darauf, ob objektive Handlungen auf ein "subjektives Bewusstsein" hinweisen, anstatt sich ausschließlich auf verbale Verteidigungen zu stützen. Indikatoren wie ungewöhnlich hohe Renditen, Umgehung von KYC-Protokollen, häufige Kartenwechsel oder die Nutzung verschlüsselter Kommunikationsmittel können darauf hindeuten, dass man "es hätte wissen müssen." Nur wenn nachgewiesen werden kann, dass angemessene Sorgfalt angewandt wurde oder eine Täuschung offensichtlich ist, kann "Unkenntnis" potenziell eine gültige Verteidigung sein. Die wichtigste Erkenntnis ist, dass die Einhaltung vor dem Ereignis und nicht nachträgliche Ausreden über die Befreiung entscheidet.
Rechtliche Erkenntnis: „Unwissenheit“ ist keine garantierte Verteidigung in Krypto-Fällen
Haftungsausschluss: Die auf Phemex News bereitgestellten Inhalte dienen nur zu Informationszwecken.Wir garantieren nicht die Qualität, Genauigkeit oder Vollständigkeit der Informationen aus Drittquellen.Die Inhalte auf dieser Seite stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar.Wir empfehlen dringend, eigene Recherchen durchzuführen und einen qualifizierten Finanzberater zu konsultieren, bevor Sie Anlageentscheidungen treffen.
