Der französische Hersteller von Krypto-Hardware-Wallets, Ledger, hat seine Pläne für einen Börsengang (IPO) in den USA aufgrund ungünstiger Marktbedingungen vorerst ausgesetzt. Das Unternehmen, das zuvor mit rund 4 Milliarden US-Dollar bewertet wurde, hatte Goldman Sachs, Jefferies und Barclays als Berater engagiert, jedoch keine Registrierungsunterlagen bei der SEC eingereicht. Ledger könnte nun stattdessen private Finanzierungsoptionen prüfen. Dieser Schritt folgt einem Trend unter Krypto-Unternehmen, wobei auch Kraken seine IPO-Pläne aufgrund ähnlicher Marktbedingungen ausgesetzt hat. Unterdessen hat BitGo, das bereits börsennotiert ist, seit seinem Börsengang einen Kursrückgang von 36 % erlebt, was auf eine allgemein nachlassende Begeisterung für US-Börsengänge unter Krypto-Firmen hinweist.