Ledger, ein führender Anbieter von Krypto-Hardware-Wallets, hat eine Datenpanne bestätigt, bei der die Namen und Kontaktinformationen seiner Kunden betroffen sind. Die Panne ereignete sich über Global-e, einen Zahlungsabwicklungspartner, und betrifft Kunden, die Global-e als Merchant of Record auf Ledger.com genutzt haben. Der unbefugte Zugriff auf das Cloud-System von Global-e kompromittierte Bestelldaten mehrerer Marken, nicht nur von Ledger. Dieser Vorfall fügt sich in die Geschichte von Datenpannen bei Ledger ein, wobei frühere Lecks im Jahr 2020 über 272.000 Kunden betrafen. Die aktuelle Panne erhöht das Risiko von Phishing-Angriffen, einer anhaltenden Bedrohung im Kryptobereich, bei der Betrüger geleakte Daten ausnutzen, um Nutzer dazu zu bringen, sensible Informationen preiszugeben. Die Panne unterstreicht die anhaltenden Sicherheitsherausforderungen für Krypto-Nutzer, wie frühere Vorfälle zeigen, etwa die Entführung des Ledger-Mitbegründers David Balland bei einem Schraubenschlüssel-Angriff. Global-e hat sich zu der Panne nicht geäußert, und die genaue Zahl der betroffenen Ledger-Kunden bleibt unbekannt. Die Situation verdeutlicht den dringenden Bedarf an robusten Datenschutzmaßnahmen in der Kryptoindustrie.