Die jüngste Kritik von Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin an Layer-2-(L2)-Skalierungslösungen hat eine bedeutende Reaktion von wichtigen L2-Projekten wie Arbitrum, Optimism, Base und Starknet ausgelöst. Diese Projekte überdenken nun ihre Strategien und bewegen sich weg davon, lediglich günstigere Ethereum-Transaktionen anzubieten, hin zu spezialisierten Anwendungsfällen und funktionaler Differenzierung.
Karl Floersch, Mitbegründer von Optimism, erkannte bestehende technische Herausforderungen an und betonte eine Verschiebung hin zu einem modularen L2-Stack, um die Dezentralisierung zu verbessern. Steven Goldfeder von Arbitrum verteidigte die Bedeutung der L2-Skalierung und warnte vor den Risiken einer "institutionellen Migration", falls der Wert von L2 untergraben wird. Unterdessen strebt Base, das von Coinbase incubiert wird, eine Differenzierung durch Verbesserung der Benutzererfahrung und Integration von Datenschutzfunktionen an und positioniert sich als "Retail-Frontend" für Web3.
Eli Ben-Sasson, CEO von StarkWare, hob das Potenzial von ZK-basierten L2s wie Starknet hervor, komplexe Rechenanforderungen zu erfüllen, was mit Buterins Vision spezialisierter Ausführungsumgebungen übereinstimmt. Diese Debatte signalisiert eine Verschiebung im Ethereum-Ökosystem hin zu einer funktional vielfältigeren und spezialisierten Landschaft, da L2-Projekte einzigartige Wertversprechen jenseits der Kosteneffizienz etablieren wollen.
L2-Projekte überdenken Strategien angesichts von Vitalik Buterins Kritik
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