Kevin Warsh, vom Präsidenten Donald Trump für die Leitung der Federal Reserve nominiert, setzt sich für bedeutende Veränderungen bei der Zentralbank ein, einschließlich niedrigerer Zinssätze. Warsh, der von 2006 bis 2011 im Board of Governors der Fed tätig war, hat die Politik des aktuellen Fed-Vorsitzenden Jerome Powell kritisiert und einen "Regimewechsel" gefordert. Er argumentiert, dass die Bilanz der Fed übermäßig aufgebläht sei und die Inflation eine Folge übermäßiger Staatsausgaben sei.
Warshs Nominierung erfolgt vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen und wirtschaftlicher Herausforderungen, darunter steigende Ölpreise aufgrund eines US-israelischen Konflikts mit dem Iran. Seine Haltung zu den Zinssätzen entspricht Trumps wirtschaftlichen Prioritäten, doch er sieht sich im Senat möglichem Widerstand gegenüber, insbesondere von Demokraten, die besorgt über seine frühere Rolle bei den Rettungsaktionen während der Finanzkrise 2008 sind. Die Anhörung zur Bestätigung Warshs wird bald erwartet, bei der er wahrscheinlich harte Fragen zu seinen wirtschaftlichen Ansichten und Verbindungen zur Trump-Administration beantworten muss.
Kevin Warsh von Trump als Vorsitzender der Federal Reserve nominiert, befürwortet 'Regimewechsel'
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