Die Kryptowährungsbranche Kenias schlägt Alarm wegen der vorgeschlagenen Vorschriften für Anbieter von virtuellen Vermögenswerten (Virtual Asset Service Providers, VASP), die Start-ups möglicherweise vom Markt ausschließen könnten. Die vom Nationalen Finanzministerium ausgearbeiteten Entwurfsregeln verlangen von Unternehmen, vor der Erteilung von Lizenzen ein erhebliches eingezahltes Kapital vorzuhalten, wobei Emittenten von Stablecoins bis zu 3,86 Millionen US-Dollar benötigen. Branchenvertreter argumentieren, dass diese Schwellenwerte den Markt auf gut finanzierte Unternehmen konzentrieren und Nutzer zu Offshore-Plattformen drängen könnten.
Der Virtual Asset Association of Kenya (VAAK) hat Bedenken geäußert, dass die Kapitalanforderungen zusammen mit Versicherungs- und Compliance-Kosten Start-ups aus dem formellen Markt verdrängen könnten. Dies, warnen sie, könnte die Ziele des Verbraucherschutzes untergraben, indem es die Nutzung unregulierter Plattformen fördert. Die Entwurfsregelungen, die auch eine Aufsicht durch die Zentralbank von Kenia und die Kapitalmarktaufsichtsbehörde vorschreiben, sind bis zum 10. April 2026 für öffentliche Rückmeldungen offen. Die kenianischen Behörden betonen, dass die Regeln notwendig sind, um Investoren zu schützen und den schnell wachsenden Kryptosektor zu stabilisieren.
Kenias Kryptoindustrie warnt, dass die Entwürfe der VASP-Regeln Startups ausschließen könnten
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