Kasachstan hat eine Vereinbarung über 1,9 Milliarden US-Dollar zur Errichtung eines groß angelegten Rechenzentrumskomplexes bekannt gegeben, mit dem Ziel, sich als zentrales Drehkreuz für KI-Infrastruktur in Zentralasien zu etablieren. Das Ministerium für Künstliche Intelligenz und Digitale Entwicklung des Landes unterzeichnete den Vertrag mit einem internationalen Konsortium, um das Projekt zu starten. Dieser Schritt erfolgt, da Kasachstan bestrebt ist, von der weltweit wachsenden Nachfrage nach KI-Rechenkapazitäten zu profitieren, für die in den kommenden Jahren erhebliche Investitionen erwartet werden.
Zuvor wurde Kasachstan nach dem Vorgehen Chinas gegen Bitcoin-Mining im Jahr 2021 zu einem wichtigen Ziel für das Bitcoin-Mining, angezogen durch günstigen Strom und lockere Vorschriften. Der Anstieg der Mining-Aktivitäten belastete jedoch das veraltete Stromnetz des Landes, was zu Stromausfällen und anschließenden Regierungsmaßnahmen gegen nicht genehmigte Mining-Aktivitäten führte. Während Kasachstan dieses neue Rechenzentrumsprojekt angeht, bleibt die Sicherstellung einer zuverlässigen Stromversorgung eine entscheidende Herausforderung, wobei mögliche Lösungen neue Energiepartnerschaften oder Infrastrukturentwicklungen umfassen könnten.
Kasachstan investiert 1,9 Milliarden Dollar in ein Rechenzentrum trotz Energieproblemen
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