Kalshi, eine in den USA ansässige Futures-Handelsplattform, hat ein KI-gestütztes Tool namens "Harrison" eingeführt, um die Risikobewertung bei Prognosemarktverträgen zu verbessern. Das Tool, das auf dem Claude-Modell von Anthropic basiert, ist darauf ausgelegt, Vertragsformulierungen und Beweisquellen zu prüfen, insbesondere für Märkte, die Wahlen und Sport betreffen, um potenzielle Schwachstellen frühzeitig zu erkennen. Harrison unterstützt bei der Gestaltung und Stresstests von über 500 Marktvorlagen, sammelt Nachrichten, analysiert Wettbewerbsverträge und schlägt neue Marktchancen sowie Liquiditätsanreize vor. Traditionell erfordert Kalshi, dass zwei Personen neue Vertragsregeln überprüfen, ein Prozess, der 1-2 Stunden dauert. Das KI-Tool vergleicht seine Ergebnisse auch mit menschlichen Urteilen während der Marktabrechnungen und bietet so eine zusätzliche Compliance-Ebene, insbesondere bei komplexen Ereignissen wie Entscheidungen des Obersten Gerichtshofs.