Die Prognosemarkt-Plattform Kalshi sieht sich einer Sammelklage gegenüber, die sich auf den Umgang mit einem Markt bezieht, der den Sturz des ehemaligen iranischen Obersten Führers Ali Khamenei vorhersagt. Die Klage behauptet, dass Kalshis "Death Carveout"-Richtlinie den Nutzern nicht ordnungsgemäß offengelegt wurde, was zu ungültigen Trades und nicht ausgezahlten Gewinnen führte. Die Kläger argumentieren, dass die Richtlinie "täuschend" und "unfair" sei, da sie nicht in der für Nutzer sichtbaren Zusammenfassung der Regeln enthalten war. Tarek Mansour, Mitbegründer von Kalshi, verteidigte die Maßnahmen der Plattform und erklärte, dass die Richtlinie gegen "Death Markets" klar dargelegt wurde und alle Verluste der Nutzer erstattet wurden. Trotz dieser Aussage wurde die Erstattungsmethode wegen mangelnder Transparenz kritisiert. Die Klage kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Prognosemärkte im Jahr 2026 einen Anstieg der Handelsvolumina verzeichnen.