Julius Baer erwartet, dass der anhaltende KI-Boom die asiatischen Aktienmärkte in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 erheblich beeinflussen wird. Der Analyst Richard Tang hat Übergewichts-Empfehlungen für Japan, Südkorea und China ausgesprochen und verweist auf einen robusten Gewinnzyklus. Japan dürfte aufgrund des Optimismus hinsichtlich seiner "Hochpreiskonjunktur" und der Reformen in der Unternehmensführung mehr ausländische Investitionen anziehen. Gleichzeitig wird erwartet, dass die Marktrallye in Südkorea angesichts eines Mangels an Speicherchips anhält. In China wird prognostiziert, dass A-Aktien eine stärkere KI-Exponierung als H-Aktien aufrechterhalten. Julius Baer hebt zudem Singapur wegen seiner starken Währung und hohen Marktrenditen hervor und sagt eine mögliche Erholung des indischen Marktes später in diesem Jahr voraus, angetrieben durch steigende Haushaltsersparnisse und günstige demografische Entwicklungen.