Die Japan Exchange Group (JPX) bereitet sich auf eine mögliche Einführung von Kryptowährungs-Exchange-Traded Funds (ETFs) bereits im Jahr 2027 vor, vorausgesetzt, die rechtlichen und steuerlichen Reformen werden abgeschlossen. CEO Hiromi Yamaji erklärte, dass die JPX, die die wichtigsten Wertpapiermärkte Japans betreibt, bereit ist, voranzuschreiten, sobald der regulatorische Rahmen geklärt ist. Dieser Schritt steht im Einklang mit der laufenden Überprüfung der Klassifizierung und Besteuerung von Krypto-Assets in Japan, die die Landschaft für regulierte Krypto-Investmentprodukte neu gestalten könnte.
Japan bewertet derzeit die steuerliche Behandlung von Krypto-Gewinnen, die derzeit als sonstige Einkünfte mit Steuersätzen von bis zu 55 % besteuert werden. Vorgeschlagene Reformen könnten bestimmte Krypto-Assets unter die Regeln für Finanzprodukte neu klassifizieren, was den Steuersatz auf pauschal 20 % senken und den Verlustvortrag für bis zu drei Jahre ermöglichen könnte. Aktivitäten wie Staking und NFT-Transaktionen könnten jedoch weiterhin gesonderte steuerliche Überlegungen erfordern. Vermögensverwalter haben Interesse an Krypto-ETFs bekundet, die sowohl Privatanlegern als auch institutionellen Investoren eine regulierte Anlagemöglichkeit bieten könnten. Der Zeitplan für die Einführung von Krypto-ETFs durch die JPX hängt vom Tempo dieser legislativen Änderungen ab.
JPX peilt 2027 für den Start eines Krypto-ETFs im Zuge rechtlicher Reformen an
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