Oliver Harris, der neu ernannte Blockchain-Chef von JPMorgan, äußerte Skepsis gegenüber der Vorstellung, dass allein die Tokenisierung Liquiditätsprobleme im Finanzwesen lösen könne. Bei einer Podiumsdiskussion in Toronto betonte Harris, dass Tokenisierung zwar eine bedeutende Entwicklung sei, aber nicht automatisch die Liquidität von Vermögenswerten verbessere. Als Leiter der Kinexys-Abteilung von JPMorgan plant Harris, sich auf den Ausbau der digitalen Abwicklungsinfrastruktur und die Weiterentwicklung der Tokenisierungsfähigkeiten zu konzentrieren.
Harris, der zuvor bei Goldman Sachs tätig war und das Startup Arda gegründet hat, hob die Notwendigkeit einer umfassenden Überholung der Finanzsysteme hervor, um wirklich von der Blockchain-Technologie zu profitieren. Er sieht eine Zukunft vor sich, in der globale Abwicklungsschichten Geld, Vermögenswerte und Daten auf einer einheitlichen Plattform integrieren und so die Marktoperationen potenziell transformieren. Harris' Rückkehr zu JPMorgan erfolgt vor dem Hintergrund erhöhter Investitionen großer Banken in die Blockchain-Infrastruktur, mit dem Ziel, schnellere Abwicklungssysteme und tokenisierte Vermögenswerte zu nutzen, um die globale Finanzwelt zu revolutionieren.
JPMorgans neuer Blockchain-Chef warnt vor den Grenzen der Tokenisierung
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