Jamie Dimon, CEO von JPMorgan Chase, kündigte Pläne an, möglicherweise 10 bis 20 Milliarden US-Dollar für Übernahmen auszugeben, was eine strategische Neuausrichtung angesichts des wachsenden Wettbewerbs im Bereich Blockchain unterstreicht. Auf der Bernstein Strategic Decisions Conference betonte Dimon, dass Übernahmen zwar eine sekundäre Strategie im Vergleich zum organischen Wachstum seien, die Bank jedoch bereit sei, bedeutende Schritte zu unternehmen, wenn sich Chancen ergeben, die mit ihren Geschäftsabläufen und ihrer Unternehmenskultur übereinstimmen. Dimons Äußerungen erfolgen, während JPMorgan Blockchain-Technologien als Wettbewerbsbedrohung anerkennt, insbesondere im Bereich Zahlungen und Smart Contracts. Dies stellt eine bemerkenswerte Wendung für Dimon dar, der zuvor Bitcoin kritisiert hatte. Die Bank entwickelt ihre Blockchain-Fähigkeiten über die Kinexys-Plattform und die JPM Coin weiter. Obwohl keine konkreten Übernahmeziele genannt wurden, wird spekuliert, dass Bereiche wie Zahlungsinfrastruktur und Vermögensverwaltung von Interesse sein könnten.