JPMorgan hat die Schwierigkeiten von Ethereum hervorgehoben, mit Bitcoin Schritt zu halten, und nennt dabei schwache On-Chain-Aktivitäten und Nachfrage als Schlüsselfaktoren. Die Bank stellt fest, dass die bevorstehenden Upgrades von Ethereum zwar darauf abzielen, die Skalierbarkeit zu verbessern und die Kosten zu senken, diese technischen Verbesserungen allein jedoch die Nachfrage nicht steigern könnten. Die Spot-ETFs von Ethereum haben nach Marktrückgängen nur etwa ein Drittel der Abflüsse wiedererlangt, verglichen mit zwei Dritteln bei Bitcoin. Die Bank weist auch darauf hin, dass die CME-Bitcoin-Futures-Positionen nahezu auf das Niveau vor dem Einbruch zurückgekehrt sind, während die Erholung von Ethereum schleppend bleibt. JPMorgan führt diese anhaltende Unterperformance auf Faktoren wie geringe Liquidität, unzureichende Markttiefe und Sicherheitsvorfälle im Altcoin-Markt zurück. Die Bank schlägt vor, dass regulatorische Entwicklungen, wie das US-amerikanische CLARITY-Gesetz, die institutionellen Präferenzen möglicherweise verändern könnten, aber bis dahin bleibt Bitcoin die bevorzugte Wahl für institutionelles Kapital.