JPMorgan-Analysten haben nach dem am 27. Februar begonnenen Iran-Irak-Konflikt eine deutliche Divergenz bei den Mittelzuflüssen zwischen Bitcoin- und Gold-ETFs beobachtet. Der größte Gold-ETF, GLD, verzeichnete einen Abfluss von etwa 2,7 % seiner Vermögenswerte, während der größte Spot-Bitcoin-ETF, IBIT, einen Zufluss von etwa 1,5 % seiner Vermögenswerte verzeichnete. Trotz eines Trends von Privatanlegern, die seit letztem Oktober von Bitcoin zu Gold wechseln, bleiben die kumulierten Zuflüsse von IBIT seit 2024 etwa doppelt so hoch wie die von GLD. Auch das institutionelle Verhalten spiegelt diese Divergenz wider, mit einem Anstieg der Leerverkaufsinteressen bei IBIT und einem Rückgang bei GLD, was auf eine Präferenz für Gold gegenüber Bitcoin bei Hedgefonds und Institutionen hindeutet. Das Put/Call-Open-Interest-Verhältnis für IBIT ist seit November durchgehend höher als das von GLD, was auf eine größere Nachfrage nach Absicherung gegen das Abwärtsrisiko von Bitcoin hinweist. Im Gegensatz dazu ist die implizite Volatilität von GLD trotz einer schwächeren Marktbreite deutlich stärker gestiegen, während die Volatilität von Bitcoin Anzeichen einer Kompression zeigt, was auf stärkere institutionelle Bestände und eine verbesserte Liquidität hinweist.