Die japanische Finanzdienstleistungsbehörde (FSA) erwägt eine strafrechtliche Untersuchung des auf Solana basierenden Memecoins Sanae Token, benannt nach Premierministerin Sanae Takaichi. Der Token wurde von NoBorder, einer von dem Geschäftsmann Yuji Mizoguchi geführten DAO, ins Leben gerufen und hat eine Marktkapitalisierung von fast 28 Millionen US-Dollar erreicht. Die FSA äußerte jedoch Bedenken hinsichtlich des fehlenden Krypto-Börsenzulassung von NoBorder und möglicher Rechtsverstöße gemäß dem Zahlungsdienstegesetz. Premierministerin Takaichi hat sich öffentlich von dem Token distanziert und erklärt, dass sie keine Kenntnis davon habe und ihr Büro das Projekt nicht genehmigt habe. Trotz der Behauptungen von NoBorder, dass der Sanae Token eine politische Bewegung zur Unterstützung der Politik Takaichis sei, prüft die FSA die Handelbarkeit des Tokens auf dezentralen Börsen wie Raydium, was ihn nach japanischem Recht als Kryptowährung einstufen könnte. Die Untersuchung der FSA könnte zu erheblichen rechtlichen Konsequenzen für NoBorder führen, falls Verstöße bestätigt werden.