Die Renditen der japanischen 10-jährigen Staatsanleihen (JGB) sind auf fast 2,40 % gestiegen, ein Niveau, das seit 1997 nicht mehr erreicht wurde, da der Inflationsdruck durch steigende Ölpreise und starkes Lohnwachstum zunimmt. Dieser Anstieg wird durch die Erwartungen weiterer Zinserhöhungen der Bank of Japan (BOJ) angetrieben, die kürzlich ihren kurzfristigen Leitzins auf 0,75 % angehoben und ihr Rahmenwerk zur Kontrolle der Zinskurve beendet hat. Der Anstieg der japanischen Renditen setzt Bitcoin und Altcoins unter Druck, da gehebelte Positionen abgebaut werden und die globale Liquidität sich verengt. Der Yen-Carry-Trade, eine bedeutende Liquiditätsquelle für Risikomärkte, wird aufgelöst, was zu einer Verringerung der gehebelten Wetten auf Kryptowährungen führt. Dieses Deleveraging verursacht eine erhöhte Volatilität, insbesondere bei kleineren Altcoins, da Händler ihre Positionen angesichts steigender Kreditkosten aufgeben.