Die Panik auf dem japanischen Staatsanleihenmarkt hat sich auf den Kryptowährungssektor ausgeweitet, wobei die Bitcoin-Preise unter 91.000 US-Dollar gefallen sind. Am 20. Januar stieg die Rendite für 30-jährige japanische Staatsanleihen um mehr als 30 Basispunkte auf 3,91 % und erreichte damit einen 27-Jahres-Höchststand. Dieser Anstieg löste einen Ausverkauf bei globalen Risikoanlagen, einschließlich Kryptowährungen, aus. Der Anstieg der Anleiherenditen spiegelt eine Verknappung der globalen Liquidität wider, da Japans Rolle als wichtiger Liquiditätsanbieter abnimmt. Diese Situation, verschärft durch geopolitische Spannungen wie Trumps Zollandrohungen, hat die Risikoaversion auf den Märkten erhöht. Analysten warnen, dass die begrenzten politischen Handlungsmöglichkeiten der Bank of Japan die globale Liquidität weiter belasten und möglicherweise zu erheblichen finanziellen Störungen führen könnten.