Japan hat auf den Devisenmärkten interveniert und dabei etwa 35 Milliarden US-Dollar ausgegeben, um den Yen zu stützen, nachdem dieser nahe an 160 zum Dollar gefallen war, dem schwächsten Stand seit Jahren. Diese Intervention führte zu einer Aufwertung des Yen um 3 % und einer Verringerung der Netto-Spekulations-Short-Positionen auf 4,9 Milliarden US-Dollar, nachdem sie zuvor ein Zweijahreshoch erreicht hatten. Das Finanzministerium und die Bank von Japan koordinierten die Intervention, indem sie US-Dollar verkauften und Yen kauften, um der anhaltenden Schwäche des Yen aufgrund der Zinsdifferenzen zu den USA entgegenzuwirken.
Die Intervention unterstreicht Japans anhaltenden Kampf seit 2022, den Yen angesichts der sich ausweitenden Zinsunterschiede zu stabilisieren. Analysten vermuten, dass Japan bis zu 30 ähnliche Interventionen durchführen könnte, bevor die Reserven erschöpft sind. Die Schwäche des Yen war ein entscheidender Faktor für die globalen Liquiditätsflüsse und beeinflusst risikoreiche Anlagen wie Technologiewerte und Kryptowährungen. Ein stärkerer Yen könnte die globale Liquidität verknappen und diese Märkte beeinflussen. Krypto-Händler werden geraten, den USD/JPY-Wechselkurs und die zukünftigen Zinspolitiken der Bank von Japan genau zu beobachten, um mögliche Marktauswirkungen zu erkennen.
Japan interveniert zur Stärkung des Yen und reduziert Short-Positionen auf 4,9 Milliarden Dollar
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