Das japanische Oberhaus hat eine bedeutende Änderung des Finanzinstrumente- und Börsengesetzes verabschiedet, die Krypto-Assets offiziell unter die Finanzregulierung stellt. Das neue Gesetz, das am 15. Juli in Kraft trat, bringt mehrere wichtige Änderungen mit sich, darunter die Umstellung von einer umfassenden Besteuerung auf eine separate Besteuerung mit einem Satz von etwa 20 % und ermöglicht einen dreijährigen Verlustvortrag. Die Änderung schafft zudem einen Rahmen für Krypto-Asset-ETFs, wobei die Japan Exchange Group mit Notierungen bis 2027 rechnet. Darüber hinaus wird der Anlegerschutz durch die Einführung von Insiderhandelsvorschriften gestärkt und die Strafen für nicht registrierten Verkauf von drei auf zehn Jahre Haft erhöht. Bestimmte Emittenten von Krypto-Assets müssen jährlich Informationen offenlegen. Die Änderungen im Steuersystem sollen im Geschäftsjahr 2027 in Kraft treten und ab dem 1. Januar 2028 gelten.