Irland hat ein neues staatlich abgesichertes Sparkonto eingeführt, das ab seiner Einführung Anfang nächsten Jahres steuerfreie Kapitalerträge bis zu einer festgelegten Grenze ermöglichen wird. Erträge oberhalb dieser Schwelle werden mit einem niedrigeren einheitlichen Steuersatz besteuert; die genaue Grenze und der genaue Satz sollen im Haushalt am 6. Oktober bekannt gegeben werden.
Das Konto wird Investitionen in börsennotierte Aktien, börsennotierte Anleihen und ETFs zulassen, während Kryptoanlagen und Derivate ausgeschlossen sind. Die Regierung erklärte zudem, dass diese Konten nicht der derzeitigen 38-prozentigen Steuer auf fiktive Veräußerung bei Investmentfondsprodukten unterliegen werden, und deutete an, dass sie die weiter gefassten Regelungen zur fiktiven Veräußerung überarbeiten könnte, um steuerliche Hürden für im Land ansässige Anleger zu senken.
Die Maßnahme ist Teil eines breiteren EU-Vorhabens, Haushalte dazu zu bewegen, einen Teil der rund 11 Billionen Euro, die in Bankeinlagen gehalten werden, in Investitionen umzuschichten, mit dem Ziel, das Wirtschaftswachstum zu unterstützen und den Wohlstand der Haushalte zu erhöhen.
Irland stellt steuerfreies Sparkonto vor, das Krypto und Derivate ausschließt
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