Die Federal Reserve hat gewarnt, dass der anhaltende Konflikt im Iran ein erhebliches Inflationsrisiko darstellt und bei Fortbestehen der Situation möglicherweise zu Stagflation führen könnte. Die Blockade der Straße von Hormus hat die weltweiten Ölversorgung stark gestört und die Preise für Brent-Rohöl auf über 126 US-Dollar pro Barrel getrieben. Dies veranlasste den Internationalen Währungsfonds, seine Prognose für das globale Wirtschaftswachstum im Jahr 2026 um 0,2 Prozentpunkte zu senken und seine Inflationsprognose um 0,6 Prozentpunkte anzuheben.
Die Markterwartungen für Zinssenkungen der Federal Reserve im Jahr 2026 bleiben gering, mit einer Wahrscheinlichkeit von 3,6 % für eine Senkung im Juni und einer 88,5 %igen Wahrscheinlichkeit, die Zinsen im Juli stabil zu halten. Der Fokus der Fed auf Inflationsrisiken deutet darauf hin, dass in diesem Jahr keine Zinssenkungen erfolgen werden, da anhaltende geopolitische Spannungen und Versorgungsunterbrechungen das Potenzial für einen starken Anstieg der Ölpreise erhöhen. Die Wahrscheinlichkeit, dass WTI-Rohöl bis Mai 2026 150 US-Dollar pro Barrel erreicht, ist ebenfalls gestiegen, was anhaltende Versorgungsbedenken widerspiegelt.
Konflikt im Iran schürt Inflationsängste; Fed warnt vor Zinssenkungen 2026
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