Der anhaltende Konflikt im Iran hat den Öltransport im Persischen Golf stark beeinträchtigt, was zu einem raschen Abbau der weltweiten Ölbestände geführt hat. Mit der fast zweimonatigen Schließung der Straße von Hormus gingen über eine Milliarde Barrel Versorgung verloren, wodurch die Pufferbestände, die zum Schutz vor Versorgungsschocks dienen, erheblich geschmälert wurden. Dieser Abbau erhöht das Risiko extremer Preisspitzen und Versorgungsengpässe. Morgan Stanley berichtet, dass die weltweiten Ölbestände vom 1. März bis zum 25. April im Durchschnitt um 4,8 Millionen Barrel pro Tag gefallen sind und damit frühere Rekorde übertroffen wurden. Rohöl machte fast 60 % dieses Rückgangs aus. Natasha Kanew von JPMorgan betonte, dass die strategischen Reserven sich ihrem unbrauchbaren Anteil nähern, was auf einen kritischen Punkt bei den Lagerbeständen hinweist.