Investoren wenden sich zunehmend US-Staatsanleihen-ETFs zu, da die Marktvolatilität traditionelle sichere Häfen stört. Im März stiegen die Nettozuflüsse in diese ETFs auf etwa 30 Milliarden US-Dollar an und verdoppelten damit den jüngsten Monatsdurchschnitt. Die Nachfrage ist besonders stark bei ultra-kurzfristigen Produkten wie SGOV und BIL, so Eric Balchunas, Senior ETF-Analyst bei Bloomberg. Dieser Wandel erfolgt, während die US-Aktien fallen und die Goldperformance enttäuscht, wodurch ihre erwartete "Null-Korrelation" aufgehoben wird. Bei begrenzten sicheren Häfen schlagen einige Analysten vor, Bargeld als vorsichtige Strategie zu halten. Bemerkenswert ist, dass Berkshire Hathaway kürzlich US-Staatsanleihen im Wert von 17 Milliarden US-Dollar gekauft hat, was Vertrauen in diese Anlagen widerspiegelt.