Während Institutionen tiefer in Kryptowährungsdaten eintauchen, wird die Zuverlässigkeit von On-Chain-Metriken kritisch hinterfragt. Charles Edwards, Gründer von Capriole Investments, behauptet, dass bis zu 99 % dieser Metriken nur Rauschen sind, und betont die Bedeutung des Verständnisses der Entstehung jedes Signals. Julio Moreno von CryptoQuant hebt hervor, dass professionelle Handelsplätze On-Chain-Daten nun mit traditionellen, vertrauenswürdigen Metriken abgleichen.
Der Wandel hin zur institutionellen Nutzung von On-Chain-Analysen, die einst ein Vorteil für den Einzelhandel waren, hat zu einer strengeren Datenvalidierung geführt. Institutionen akzeptieren Metriken nicht mehr ungeprüft und verlangen Transparenz darüber, wie die Daten berechnet werden. Der Zusammenbruch von FTX im November 2022 verdeutlichte Diskrepanzen in der Dateninterpretation, wobei CryptoQuants konservativer Ansatz einen drastischen Rückgang der Bitcoin-Reserven von FTX aufdeckte, bevor der Markt reagierte.
Edwards argumentiert, dass die schiere Menge an Metriken nicht gleichbedeutend mit Wert ist und plädiert für Modelle, die auf einer kuratierten Auswahl von Signalen basieren. Mit dem Eintritt großer Akteure in den Kryptobereich wird der Fokus auf Transparenz und methodische Datenanalyse entscheidend, um einen Wettbewerbsvorteil in der sich entwickelnden Landschaft digitaler Vermögenswerte zu bieten.
Institutionen fordern Transparenz bei On-Chain-Metriken angesichts des Wandels der Kryptodaten
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