Drei große europäische Banken, ING, UniCredit und BNP Paribas, planen, in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 eine euro-denominierte Stablecoin einzuführen, die auf der Blockchain-Infrastruktur von Ripple basiert. Diese Initiative stellt einen bedeutenden Schritt dieser Finanzriesen dar, um die Geldbewegungen in der digitalen Wirtschaft zu modernisieren. Die eurogestützte Stablecoin soll eine glaubwürdige Alternative zu dollarbasierten Stablecoins wie USDT und USDC bieten und könnte grenzüberschreitende Zahlungen und Abwicklungen neu gestalten. Diese Zusammenarbeit unterstreicht einen Wandel im Ansatz der traditionellen Finanzwelt gegenüber der Blockchain-Technologie, wobei systemrelevante Banken die Blockchain in ihre Kernprozesse integrieren. Durch die Nutzung der Infrastruktur von Ripple unterstützen diese Banken das XRP-Ökosystem als skalierbare Grundlage für reale Bankanwendungen. Diese Entwicklung ist Teil eines breiteren Trends, bei dem traditionelle Banksysteme und Blockchain-Lösungen zunehmend miteinander verflochten werden, was auf eine schrittweise Integration von Altnetzwerken mit blockchainbasierten Innovationen hinweist.