Das KI-Infrastruktur-Startup Infinity hat erfolgreich eine Finanzierungsrunde in Höhe von 15 Millionen US-Dollar abgeschlossen, wodurch seine Bewertung auf 100 Millionen US-Dollar gestiegen ist. Die Finanzierung wurde von Touring Capital und Principal VC angeführt, mit Beteiligung von Forschern bei OpenAI und Anthropic. Infinity hat das Ziel, eine Alternative zu CUDA durch seine universelle Inferenz-Softwarebibliothek zu entwickeln, die auf verschiedenen Hardwarearchitekturen betrieben werden kann und somit die Abhängigkeit vom NVIDIA-Ökosystem verringert. Das Flaggschiffprodukt von Infinity, Ignition, ist darauf ausgelegt, automatisch Low-Level-Kernel-Code für Nicht-NVIDIA-Chips zu generieren und verfügt über Funktionen wie Selbsttests, Debugging und kontinuierliche Optimierung. Diese Innovation verkürzt den Entwicklungszyklus erheblich von Monaten auf nur wenige Stunden oder Tage. Gegründet von dem ehemaligen Google Brain-Forscher Jeremy Nixon, beschäftigt Infinity 26 Mitarbeiter und hat eine Partnerschaft mit dem KI-Chiphersteller D-Matrix geschlossen. Das Unternehmen befindet sich zudem in Gesprächen mit mehreren großen Chip- und Cloud-Computing-Firmen und arbeitet nach einem leistungsbasierten Umsatzbeteiligungsmodell ohne Vorauszahlung von Lizenzgebühren.