Die Financial Intelligence Unit (FIU) Indiens hat strenge KYC-Anforderungen für Kryptowährungsbörsen eingeführt. Nutzer müssen nun eine Live-Selfie-Verifizierung durchlaufen, bei der Standort, Zeit und IP-Adresse aufgezeichnet werden, zusammen mit mehreren Identifikationsnachweisen. Hochrisikokunden unterliegen alle sechs Monate einer verstärkten Sorgfaltspflicht. Die neuen Vorschriften verbieten außerdem ICOs, ITOs und Mixing-Dienste und verlangen von den Plattformen, sich bei der FIU zu registrieren, verdächtige Transaktionen zu melden und Daten fünf Jahre lang aufzubewahren. Während Krypto-Assets in Indien weiterhin als VDAs klassifiziert sind, sind sie handelbar, aber nicht als Zahlungsmittel zugelassen.