Indien hat seit der Einführung seiner neuen Halbleiterindustrie-Politik kumulierte Investitionszusagen in Höhe von rund 12 Milliarden US-Dollar von globalen und inländischen Unternehmen angezogen. Die Investitionen erstrecken sich über Unternehmen der Lieferkette, darunter Hersteller von Chip-Ausrüstung, Materialien und Chemikalien, und signalisieren eine breite Beteiligung der Industrie an der Fertigungsoffensive des Landes. Der Anstieg folgt auf die Ankündigung Indiens im Juli, einen zusätzlichen Halbleiterfonds in Höhe von 13,4 Milliarden US-Dollar aufzulegen, der ein früheres Subventionsprogramm über 10 Milliarden US-Dollar ergänzt. Dieses Programm soll den Bau lokaler Wafer-Fabriken und Montagewerke durch Unternehmen wie die Tata Group und Micron unterstützen. Der Minister für Kommunikation und Informationstechnologie, Ashwini Vaishnaw, erklärte, diese Investitionen würden sich in den nächsten zwei bis drei Jahren realisieren; einige Projekte befänden sich bereits in der Produktion, und die Kapazitäten seien weitgehend ausgebucht. Tata Electronics unterzeichnete mehrere Kooperationsvereinbarungen mit Nexperia und Fujifilm, die die Wafer-Fertigung, Montage und Test sowie die Lokalisierung wichtiger Materialien umfassen, und festigt damit weiter das aufstrebende Halbleiter-Ökosystem Indiens.