Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat eine Warnung vor den potenziellen systemischen Risiken der tokenisierten Finanzwirtschaft ausgesprochen, die er als strukturelle Transformation des globalen Finanzsystems beschreibt. Laut dem neuesten Bericht des IWF ersetzt die tokenisierte Finanzwirtschaft traditionelle Vermittler durch Smart Contracts und gemeinsame Register, was die Marktarchitektur grundlegend verändert. Der aktuelle Wert tokenisierter realer Vermögenswerte beträgt 27,5 Milliarden US-Dollar, wobei US-Staatsanleihen über 12 Milliarden US-Dollar ausmachen.
Während die Tokenisierung Vorteile wie nahezu sofortige Abwicklung und 24/7-Handel bietet, warnt der IWF, dass deren Geschwindigkeit und Automatisierung systemische Risiken verschärfen könnten. In Zeiten von Marktstress könnten diese Merkmale zu schnellen Liquiditätskrisen führen, da der traditionelle Puffer durch Abwicklungsverzögerungen fehlt.
IWF hebt systemische Risiken in der tokenisierten Finanzwelt hervor
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