Die ungarische Regierung hat Pläne angekündigt, die strafrechtlichen Sanktionen im Zusammenhang mit Kryptowährungstransaktionen aufzuheben und damit die während der Amtszeit des ehemaligen Ministerpräsidenten Viktor Orbán eingeführten Vorschriften rückgängig zu machen. Dieser Schritt wird die Androhung von Freiheitsstrafen für Verstöße im Zusammenhang mit Krypto-zu-Fiat- und Krypto-zu-Krypto-Transaktionen beseitigen, die zuvor einen genehmigten Verifizierungsprozess erforderten. Die Entscheidung markiert eine bedeutende Wende in Ungarns Ansatz zur Regulierung von Kryptowährungen, da das Land ein günstigeres Umfeld für den Handel mit digitalen Vermögenswerten schaffen möchte. Die im letzten Jahr eingeführten Regeln hatten die Kontrollen bei Kryptowährungsbörsen verschärft und strenge Compliance-Maßnahmen vorgeschrieben, die nun aufgehoben werden sollen.