Hongkong stärkt seine Position als kryptofreundliche Jurisdiktion, indem es Steuerbefreiungen für institutionelle Investoren in digitale Vermögenswerte vorschlägt. Das Finanzdienstleistungs- und das Schatzamt veröffentlichten im November 2024 ein Konsultationspapier, in dem vorgeschlagen wird, dass Hedgefonds, Private-Equity-Fahrzeuge und Family Offices, die in virtuelle Vermögenswerte investieren, von bestehenden Steuerbefreiungen profitieren könnten. Dieser Vorschlag wurde im Haushalt 2025-2026 bekräftigt, der darauf abzielt, virtuelle Vermögenswerte in bevorzugte Steuersysteme für Fonds zu integrieren. Die vorgeschlagenen Änderungen würden Steuerbefreiungen für institutionelle Strukturen formalisieren und es Family Offices mit diversifizierten Portfolios, einschließlich Krypto, ermöglichen, dieselben Vorteile wie traditionelle Anlageklassen zu genießen. Die Null-Prozent-Kapitalertragssteuer gilt jedoch nur für nicht-handelsbezogene Einkünfte, während aktiver Handel weiterhin den Gewinnsteuersätzen Hongkongs von bis zu 16,5 % für Unternehmen unterliegt. Dieser Schritt positioniert Hongkong wettbewerbsfähig gegenüber anderen Finanzzentren wie Singapur und Dubai und signalisiert die Absicht, ein führendes Zentrum für digitales Asset-Management zu werden.