Hedgefonds haben ihre Short-Positionen auf US-Aktien deutlich erhöht und damit ein Niveau erreicht, das seit fast fünf Jahren nicht mehr gesehen wurde, da die Spannungen im Nahen Osten zunehmen. Laut Goldman Sachs haben Hedgefonds ihre Short-Positionen in börsengehandelten Fonds (ETFs) in der Woche bis zum 6. März um 8,3 % erhöht. Dieser Schritt spiegelt die wachsenden Sorgen über die Auswirkungen des Iran-Konflikts auf die globalen Märkte wider.
Der leitende Stratege Ed Yardeni hat die Wahrscheinlichkeit eines Börsencrashs in diesem Jahr von 20 % auf 35 % erhöht und verweist dabei auf die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten sowie auf inflationsbedingte Belastungen. Es wird erwartet, dass diese Faktoren die Ausgaben der Haushalte einschränken, die Gewinnmargen der Unternehmen schmälern und die geldpolitischen Entscheidungen der Federal Reserve erschweren, was kurzfristige Investoren dazu veranlasst, ihre Short-Wetten auf den US-Aktienmarkt zu erhöhen.
Hedgefonds erhöhen Short-Positionen auf US-Aktien angesichts der Spannungen im Nahen Osten
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