Der Marktanalyst Jared Blikre hebt hervor, dass große institutionelle Investoren ihre Allokationen in Schwellenmarktaktien und Rohstoffe erhöht haben, während sie ihre US-Dollar-Bestände reduziert haben, so die Umfrage unter globalen Fondsmanagern der U.S. Bank im März. Diese Verschiebung macht den Dollar zu einem zentralen Punkt in den geldpolitischen Entscheidungen der Federal Reserve. Blikre stellt fest, dass, wenn die Äußerungen von Fed-Chef Powell restriktiv sind und der US-Dollar-Index die Marke von 100 überschreitet, dies Druck auf globale Risikogeschäfte ausüben könnte. Umgekehrt könnte ein eher zurückhaltender Ton von Powell diesen Druck verringern und Schwellenmärkte sowie Rohstoffe begünstigen. Der US-Dollar-Index bei 100 ist kritisch; ein Überschreiten könnte den Marktdruck verstärken, während eine Ablehnung die globalen Risikogeschäfte aufrechterhalten könnte.