Haseeb Qureshi, geschäftsführender Partner bei Dragonfly Capital, sprach in einem Interview mit Bankless am 2. März über die Zurückhaltung der Tech-Giganten, KI im Kryptowährungshandel einzusetzen. Qureshi stellte fest, dass es zwar technisch machbar ist, KI für Blockchain-Aufgaben wie Token-Swaps oder zyklisches Verleihen über EVM-Simulatoren zu nutzen, dies jedoch aufgrund von Reputationsrisiken im Zusammenhang mit der Kryptoindustrie nicht verfolgt wird.
Das Hauptanliegen ist das Haftungsrisiko. Im Gegensatz zur Bereitstellung von Code oder medizinischen Ratschlägen weist die Verwaltung von Krypto-Wallets durch KI ein ungünstiges Risiko-Ertrags-Verhältnis auf, vergleichbar mit der Durchführung von hoch gehebelten Trades im Auftrag von Nutzern. Jegliche erheblichen Verluste durch KI-gesteuerte Krypto-Transaktionen könnten zu einer PR-Krise für KI-Unternehmen führen und deren Einstieg in diesen Bereich abschrecken.
Haseeb Qureshi erklärt, warum Technologieriesen zögern, KI im Kryptohandel einzusetzen
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