Im Browser Chrome von Google wurde festgestellt, dass ohne Zustimmung der Nutzer heimlich ein 4 GB großes KI-Modell namens Gemini Nano auf den Geräten der Nutzer installiert wird. Der Datenschutzforscher Alexander Hanff entdeckte dies während eines Audits und stellte fest, dass das Modell heruntergeladen und in einem Ordner namens OptGuideOnDeviceModel gespeichert wird, ohne dass die Nutzer darüber informiert werden. Dieses Verhalten wurde auf mehreren Betriebssystemen bestätigt, darunter Windows 11, macOS und Ubuntu.
Das Gemini Nano-Modell unterstützt KI-Funktionen direkt auf dem Gerät, wie E-Mail-Hilfe und Betrugserkennung, nimmt jedoch nicht am "KI-Modus" von Chrome teil, der Anfragen an die Cloud-Server von Google weiterleitet. Nutzer berichteten von unerklärlichen Speicherplatzspitzen aufgrund dieses Modells, das Chrome automatisch neu installiert, wenn es gelöscht wird. Hanff argumentiert, dass diese Praxis gegen die Datenschutzgesetze der EU verstößt, insbesondere gegen die ePrivacy-Richtlinie und die Anforderungen der DSGVO bezüglich der Zustimmung der Nutzer. Google erklärte, dass Nutzer das Modell über die Chrome-Einstellungen deaktivieren können, ging jedoch nicht auf das Fehlen der anfänglichen Zustimmung ein.
Google Chrome installiert 4-GB-KI-Modell ohne Zustimmung der Nutzer
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