Die Analysten von Goldman Sachs, Timothy Moe und John Kwon, haben hervorgehoben, dass eine 1%ige Erhöhung der kombinierten Gewichtung von Samsung und SK Hynix im koreanischen Aktienindex zu etwa 2 Milliarden US-Dollar an ausländischen Kapitalabflüssen führen könnte. Dies ist auf die Diversifikationsanforderungen des US Investment Company Act zurückzuführen. Die Analysten stellten außerdem fest, dass der Anstieg von gehebelten ETFs, Optionshandel und Einzelhandels-Margin-Trading zu einer erhöhten täglichen Kursvolatilität geführt hat, die die durch die Unternehmensgrundlagen gerechtfertigten Niveaus übersteigt.
Der Bericht weist ferner darauf hin, dass das Wachstum der verwalteten Vermögenswerte in Korea seit dem letzten Jahr eher durch Anlageerträge als durch neue Kapitalzuflüsse getrieben wurde. Mit steigenden Bewertungen sind institutionelle Investoren einer erhöhten Marktschwankungsanfälligkeit ausgesetzt, die oft mit Absicherungsstrategien verbunden ist. Dieses Umfeld deutet darauf hin, dass selbst kleinere Marktkorrekturen zu erheblichen Zwangsverkäufen führen könnten.
Goldman Sachs warnt vor möglichem Abfluss von 2 Milliarden Dollar aus dem koreanischen Markt
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