Goldman Sachs hat seine Prognose für Zinssenkungen der Federal Reserve angepasst und verweist auf einen stärker als erwarteten US-Arbeitsmarkt. Die Bank erwartet nun, dass die Zinssenkungen der Fed im Juni und Dezember 2027 erfolgen, statt wie zuvor im Dezember 2026 und März 2027. Trotz eines robusten Beschäftigungswachstums im Mai, das die Erwartungen übertraf, hält Goldman Sachs eine Zinserhöhung für unwahrscheinlich, hat jedoch die Wahrscheinlichkeit einer kleinen Erhöhung von 10 % auf 20 % erhöht. Der Chefökonom der Bank für die USA, Merrick, stellte fest, dass die Inflation wahrscheinlich nicht selbsttragend wird, was die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung verringert. Goldman Sachs hat auch seine Prognose für die US-Arbeitslosenquote revidiert und diese für dieses Jahr von 4,6 % auf 4,4 % gesenkt. Das Basisszenario der Bank sieht weiterhin zwei Zinssenkungen um jeweils 25 Basispunkte im nächsten Jahr vor, wobei die Wahrscheinlichkeit von 40 % auf 30 % gesunken ist.