Goldman Sachs hat eine potenzielle Short-Squeeze-Rallye bei US-Aktien identifiziert, die durch den jüngsten Anstieg pessimistischer Wetten angetrieben wird. Laut S3 Partners LLC haben sich die Short-Positionen um fast 100 Milliarden US-Dollar erhöht und erreichen nun 2,13 Billionen US-Dollar, den höchsten Stand seit 2010. Goldman Sachs berichtet, dass die mittlere Netto-Short-Position der S&P-500-Komponenten auf 3 % der Marktkapitalisierung gestiegen ist, der höchste Wert seit 2011. Das Handelsteam von Goldman Sachs schlägt vor, dass der nächste Marktausbruch eher durch das Eindecken von Short-Positionen als durch ein anhaltendes Wachstum großer Technologiewerte verursacht werden könnte. Die Analysten Gail Hafif, Brian Garrett und Lee Coppersmith heben das Potenzial für Gewinne in weniger favorisierten Sektoren hervor, da sich Investoren von momentumgetriebenen Trades abwenden.