Der Ökonom David Mericle von Goldman Sachs berichtet, dass Kevin Warsh zwar kurz davorsteht, der neue Vorsitzende der Fed zu werden, aber unmittelbare Änderungen der Geldpolitik unwahrscheinlich sind. Trotz Führungswechsel könnte die gespaltene Haltung des Federal Open Market Committee Warshs Fähigkeit einschränken, schnelle Zinssenkungen durchzusetzen. Goldman Sachs hält an seiner Prognose für eine Zinssenkung um 25 Basispunkte sowohl im September als auch im Dezember fest und verweist auf anhaltende Unsicherheiten im Nahen Osten. In anderen Entwicklungen stellt Goldman Sachs eine Wiederbelebung der Risikobereitschaft der Investoren auf das Niveau vor dem Iran-Krieg fest, mit erheblichen Zuflüssen an den Aktienmärkten und verringerter Volatilität. Unterdessen hebt Aptus Capital Advisors die begrenzte Bedeutung der Fed-Sitzung im April hervor und deutet an, dass die Sitzung im Juni unter Warshs Führung entscheidender sein wird. BNP Paribas warnt vor den langfristigen wirtschaftlichen Auswirkungen des Nahost-Konflikts und prognostiziert ein geringeres globales BIP-Wachstum sowie höhere Inflation.