Analyst:innen von Goldman Sachs, darunter James Yaro, haben den US-Gesetzentwurf zur Strukturierung des Kryptowährungsmarktes, bekannt als "Clarity Act", als entscheidenden Faktor für die Steigerung der institutionellen Akzeptanz von Krypto-Assets identifiziert. Der Gesetzentwurf, der derzeit im Kongress voranschreitet, zielt darauf ab, einen klaren regulatorischen Rahmen für tokenisierte Vermögenswerte und dezentrale Finanzen (DeFi) zu schaffen und die Zuständigkeiten zwischen der SEC und der CFTC abzugrenzen. Diese Klarheit wird als wesentlich angesehen, um institutionelles Kapital freizusetzen und eine regelkonforme Teilnahme am Kryptomarkt zu gewährleisten. Der Bericht betont die Bedeutung der Verabschiedung des Gesetzentwurfs bis Mitte 2026, um Verzögerungen aufgrund der US-Zwischenwahlen zu vermeiden. Der Vorsitzende des Bankenausschusses im Senat, Tim Scott, hat angekündigt, dass Überarbeitungen des "Clarity Act" bevorstehen und bald eine Abstimmung erwartet wird. Während Marktanpassungen die Akzeptanz vorübergehend verlangsamen könnten, könnte die erfolgreiche Verabschiedung des Gesetzentwurfs die institutionelle Beteiligung am Kryptosektor erheblich steigern.