Goldman Sachs hat bei der US-Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission seinen ersten eigenen Bitcoin-ETF eingereicht, was einen bedeutenden Schritt in den Kryptowährungsmarkt darstellt. Der Goldman Sachs Bitcoin Premium Income ETF wird Bitcoin-Exposition mit einer Covered-Call-Strategie kombinieren, um Einkommen zu generieren. Der Fonds soll voraussichtlich bis Ende Juni 2026 starten, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung.
Der ETF wird mindestens 80 % seines Nettovermögens in Bitcoin-Exposition durch Spot-Bitcoin-ETPs und Optionen halten, ohne Bitcoin direkt zu besitzen. Diese Struktur ermöglicht Steuerkonformität und Flexibilität im Optionsmanagement, mit Überdeckungsgraden von 40 % bis 100 % der Bitcoin-Exposition. Die Strategie zielt darauf ab, Einkommen in seitwärts gerichteten oder fallenden Märkten zu bieten und spricht einkommensorientierte Anleger an.
Der Schritt von Goldman erfolgt in einem herausfordernden Bitcoin-Markt, in dem die Preise seit Anfang 2026 um 15 % gefallen sind. Die Strategie der Bank steht im Gegensatz zu den direkten Bitcoin-Beständen von Morgan Stanley und konzentriert sich stattdessen auf ETPs und Derivate, um Verwahrungs-Komplexitäten zu reduzieren. Die Gebührenstruktur für den ETF von Goldman wurde noch nicht bekannt gegeben, während sich die Bank im wettbewerbsintensiven ETF-Markt positioniert, der von BlackRock und Fidelity dominiert wird.
Goldman Sachs reicht ersten Bitcoin-ETF mit Covered-Call-Strategie ein
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