David Solomon, CEO von Goldman Sachs, hat trotz des Widerstands anderer Bankführer seine Unterstützung für den Clarity Act zum Ausdruck gebracht, einen Gesetzesvorschlag zur Regulierung von Stablecoins. Das Gesetz ist auf Kritik von Führungskräften wie Jamie Dimon, CEO von JPMorgan Chase, gestoßen, die argumentieren, dass es traditionelle Banken benachteiligen könnte, indem es Krypto-Unternehmen erlaubt, ertragsbringende Stablecoin-Produkte ohne entsprechende regulatorische Aufsicht anzubieten. Dimon äußerte Bedenken, dass die Gesetzgebung Krypto-Firmen gestattet, Zinsen auf Stablecoins ähnlich wie bei Bankeinlagen zu zahlen, ohne die notwendigen Schutzmaßnahmen. Er warnte, dass ein solches regulatorisches Rahmenwerk zu Instabilität im Finanzsystem führen könnte. Unterdessen betonte JPMorgan die Notwendigkeit, dass die Krypto-Gesetzgebung bestehende Regulierungslücken schließen sollte, anstatt neue zu schaffen, und plädierte für eine ähnliche Aufsicht für Krypto-Unternehmen, die bankähnliche Produkte anbieten. Die Debatte über Stablecoin-Belohnungen bleibt ein umstrittenes Thema in den laufenden Diskussionen rund um den Clarity Act.