David Solomon, CEO von Goldman Sachs, hat die Befürchtungen vor einer durch KI verursachten Massenarbeitslosigkeit heruntergespielt und betont, dass technologische Fortschritte weiterhin neue Arbeitsplätze schaffen werden. In einem Artikel für die New York Times hob Solomon hervor, dass KI und Automatisierung zwar die Arbeitszeit in den nächsten zehn Jahren um 25 % reduzieren könnten, gleichzeitig aber die Produktivität steigern und neue Rollen schaffen werden, insbesondere in Bereichen wie Banking und Vermögensverwaltung. Solomon wies darauf hin, dass trotz eines Rückgangs der Einstellungen für Einstiegspositionen in stark automatisierbaren Bereichen um 16 % KI die Schaffung von Arbeitsplätzen fördert, wie etwa die 200.000 Baujobs durch US-amerikanische Rechenzentrumsprojekte seit 2022. Er forderte Regierungen und Unternehmen auf, in die Umschulung der Arbeitskräfte zu investieren, um sich an die sich wandelnde Arbeitslandschaft anzupassen, und betonte, dass technologischer Fortschritt nicht zwangsläufig zu sofortigem Arbeitsplatzverlust führt.