Goldman Sachs äußert Skepsis hinsichtlich der Nachhaltigkeit der jüngsten Rallye am US-Aktienmarkt und verweist auf die Notwendigkeit von Zinssenkungen der Federal Reserve, um die Dynamik aufrechtzuerhalten. Der S&P 500 verzeichnete drei Wochen in Folge Gewinne von über 3 %, doch warnt Goldman Sachs, dass die Rallye ohne Unterstützung der Geldpolitik ins Stocken geraten könnte. Unterdessen bleibt Morgan Stanley optimistisch bezüglich des chinesischen Aktienmarktes und prognostiziert bis Jahresende einen Anstieg von 5-10 % aufgrund nachlassender Konkurrenz im E-Commerce und Stärken in den Bereichen grüne Technologien.
Im Gegensatz dazu rät Morgan Stanley zur Vorsicht bei asiatischen und Schwellenmarktaktien aufgrund der eskalierenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran. Die Lage in der Straße von Hormus hat die Marktunsicherheit wiederbelebt, was zu Empfehlungen führt, die Exponierung in diesen Märkten zu reduzieren. Darüber hinaus prognostiziert Goldman Sachs einen robusten IPO-Markt in Hongkong und erwartet, dass die Kapitalbeschaffung bis 2026 470 Milliarden HK$ erreichen wird, angetrieben durch eine Verschiebung hin zu "Hard-Tech"-Sektoren. Allerdings könnten geopolitische Spannungen und hohe US-Zinsen die Unternehmensgewinne und Bewertungen beeinträchtigen, was sich auf die Kapitalbeschaffungsaktivitäten auswirkt.
Goldman Sachs und Morgan Stanley bieten unterschiedliche Marktausblicke angesichts globaler Spannungen
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