Die Goldpreise stiegen diese Woche um 2,15 % und erreichten mit 4.764,73 USD pro Unze einen Höchststand, da die Zuversicht hinsichtlich möglicher Fortschritte in den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran wächst. Die anhaltende Blockade der Straße von Hormus hat die geopolitischen Spannungen verschärft, doch fließt weiterhin globales Kapital in Goldanlagen. Im April verzeichneten globale physische Gold-ETFs Nettozuflüsse von 6,6 Milliarden USD, was einen vorherigen Abwärtstrend umkehrte, wobei Gold-ETFs auf dem asiatischen Markt acht Monate in Folge Nettozuflüsse verzeichneten. Die chinesische Zentralbank erhöhte im April ihre Goldbestände um 260.000 Unzen, was den 18. aufeinanderfolgenden Monat der Akkumulation markiert. Analysten, darunter Ray Dalio von Bridgewater Associates, betonen die Rolle von Gold als wichtige Vermögensreserve angesichts wachsender Staatsverschuldung und Währungsabwertung. Goldman Sachs prognostiziert, dass Gold bis Ende 2026 5.400 USD pro Unze erreichen könnte, während UBS und Bank of America für das nächste Jahr Preise von 5.900 bzw. 6.000 USD pro Unze vorhersagen. Trotz möglicher kurzfristiger Schwankungen bleibt die langfristige Unterstützung für Gold stark.